Unsere
drei Säulen

Geburt 3000 ist eine zeitgenössische Form des klassischen Geburtshauses mit einem ganzheitlichen Ansatz für ausserklinisch autonome hebammengeleitete Geburtshilfe.

Betrieb

Die Dachorganisation Geburt 3000 als operative Stiftung baut strategische Allianzen mit Partnerspitälern und erstellt und finanziert den Geburtspavillon.

Als gemeinnützige operative Stiftung übernimmt die Dachorganisation Geburt 3000 in einer ersten Phase die Finanzierung und Realisierung des Geburtspavillons und baut gemeinsam mit dem Partnerspital den ersten Betrieb auf. Weiter garantiert sie die Fort- und Weiterbildung für Hebammen und Ärzt*innen, evaluiert mit Unterstützung von Hochschulen die Betreuung und garantiert die Beratung in der Startphase. In einer zweiten Phase soll eine Betriebsorganisation gegründet werden, welche die strategische Allianz mit dem Partnerspital lebt und den Betrieb über die Gründungsphase hinaus sicherstellt.

Architektur

Direkt auf dem Spitalgelände wird ein ambulanter Geburtspavillon realisiert – basierend auf dem Konzept der «healing architecture».

Der Geburt 3000 Gebärpavillon basiert auf ökologischer Rapidbauweise und nutzer*innenorientierten, salutogenetischen Konzepten der «healing architecture». Die Geburtsräume sind so angelegt, dass Abläufe und Prozesse optimiert werden. Durch den modularen Aufbau kann der Geburtspavillon schnell und kosteneffizient an verschiedene Standorte angepasst und je nach Bedarf erweitert oder verkleinert werden.

Lehre und Forschung

Zusammenarbeit mit Hochschulen

Zur Förderung der Lehre in der ausserklinischen, salutogenetisch ausgerichteten Hebammenarbeit sowie zur Erforschung der erzielten Gesundheitsergebnisse arbeitet Geburt 3000 eng mit Hochschulen zusammen.

Der Fachbereich Geburtshilfe der Berner Fachhochschule spielte eine zentrale Rolle beim Aufbau von Geburt 3000 (2023–2025). In dieser Initialphase wurden wesentliche konzeptionelle Grundlagen erarbeitet, darunter die Entwicklung des «CAS Hebammengeleitete Geburtshilfe», das gemeinsam mit der Berner Fachhochschule angeboten wird. Der CAS verknüpft integrative Konzepte wie Salutogenese und Salutophysiologie mit vielfältigen hebammenspezifischen Ansätzen auf Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse. Diese werden in Anlehnung an die Midwifery Unit Standards (MUNET) reflektiert und nachhaltig in die Praxis übertragen.

In der Forschung kooperiert Geburt 3000 mit dem Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich. Gemeinsam wird die erste Pilotstudie in der ausserklinischen Geburtshilfe durchgeführt. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zur Erfassung von Gesundheitsergebnissen (Patient-Reported Outcome Measures, PROMs) sowie von Erfahrungen von Frauen (Patient-Reported Experience Measures, PREMs) wird von April 2026 bis Dezember 2027 eine Studie in Zusammenarbeit mit dem Geburtshaus Petit Prince in Fribourg und der Geburtshilfe des Spitals Uster realisiert.